Pensionierungen

Fachoberlehrer Hubert Nimmerfall

Schon in jungen Jahren war Hubert Nimmerfall in unserer altehrwürdigen Blümelhubervilla tätig, betreut von seinen Lehrern Oberstudienrat K.A. Krepcik und Professor F. Schatzl.

Als Internatszögling lernte er damals in einem für heutige Begriffe sehr strengen Reglement Ordnung und Disziplin. Sowohl technisch als auch künstlerisch gut gerüstet begann der Absolvent der ehemaligen Kunstgewerbeschule das Erlernte in einem Mühlviertler Graveurbetrieb in die Praxis umzusetzen. Bald aber zog es ihn, so wie heute auf seinen vielen Reisen, über die österreichische Grenze in das benachbarte Bayern. Dort erwarb er sich reiche Fachkenntnisse, vor allem als Formen- und Mustermacher.

Die gewonnenen Erfahrungen waren ihm später in einer Welser Schmuckfirma beim Entwerfen und dem Anfertigen von Modellen für Gold- und Silberkollektionen von Nutzen. Hubert Nimmerfall heiratete eine Lehrerin, baute ein schönes Haus und blickt heute mit berechtigtem Stolz auf seine erwachsene Tochter.

1980 kehrte Hubert Nimmerfall an die Steyrer Schule zurück, diesmal als Lehrer. Er unterrichtete die angehenden Graveure und Stahlschneider vor allem in Atelier und Werkstätte, aber auch in Entwurfzeichnen und Technologie.

Als Klassenvorstand gestaltete er die Wandertage für manch Ungeübten etwas anstrengend, jedoch abwechslungsreich mit stets lohnendem Ziel. Seine Schüler bescheinigen ihm Hilfsbereitschaft und ruhiges Agieren.

Wenn eine Schülerin schreibt:"...ich hatte das Gefühl, dass er uns gern gehabt hat, und ich glaube sagen zu können, dass dies auf Gegenseitigkeit beruhte...", so denke ich, ist dies ein schönes Danke an einen Lehrer.

Lieber Hubert, wir wünschen Dir noch viele Kunst- und Entdeckungsreisen. Mögest Du mit Deinen Lieben Dein schönes Domizil am Attersee noch recht lange genießen können.

Bärbel Bilek-Postuvanschitz, FOL Brigitta Thalhammer