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HTL Steyr - Jahresbericht 1999/00 |
Pensionierungen
FOL OSR Werner Haberfellner
(Vergnügliche Betrachtung eines liebenswerten Kollegen anläßlich seiner
Pensionierung)
Werner Haberfellner, am 16. 9. 1939 in Steyr geboren, führt kein sehr außergewöhnliches
Leben: Zwei Kinder, einmal verheiratet, seit 1994 verwitwet, ein passables Äußeres,....ein
weicher Kern in einer rauen Schale.
Das ist doch ganz normal, somit nichts Besonderes !
Oder ist es etwas Besonderes, sich mit der Jugend als Lehrer an der HTL- Steyr auseinander zu setzen? Zu versuchen, den Schülern seine außergewöhnlichen Fähigkeiten und Erfahrungen als Graveur zu vermitteln? Langjährig als Werkstättenleiter erfolgreich den Atelierbetrieb der „Fachschule für Kunsthandwerk“ zu leiten und somit untrennbar mit dem Geschick der ihm anvertrauten Aufgaben verbunden zu sein?
Es ist sein unbändiger Wille zur Tat, sein Selbstverständnis in der Umsetzung guter Ideen, welche das innere und äußere Erscheinungsbild der Abteilung erfolgreich veränderten. Das manifestiert nicht zuletzt der bereits abgeschlossene Umbau der Blümelhubervilla, welcher in hohem Maß sein Verdienst ist.
Derjenige von uns, dem das gemeinsame, bewegte Wirken im Gedächtnis blieb, das flüchtige Lebensbild jedoch nicht reicht, versteht, dass der Weg in den Ruhestand am 1. 10. 1999 für Kollegen Werner Haberfellner ein Intensivieren seines neuen Lebensgefühles bedeutet.
Lieber Werner, bewahre deinen gesunden Optimismus, denn wir sind wie Du überzeugt, dass überall dort, wo es regnet, auch Regenschirme zu kaufen sind. Ein herzliches Dankeschön!
Für die Kollegen der Abteilung
Mag. Alfons Stimpfl
P.S.: Vor Weitergabe an das Redaktionsteam nochmals den Artikel lesend stelle ich fest, daß Worte der Persönlichkeit Werner Haberfellners kaum in ausreichendem Maß entsprechen können...
Assoziationen drängen ins Bewußtsein:
Werner, der harte Arbeiter, der sich nie gescheut hat, die „Ärmel hochzukrempeln“ und anzupacken, wenn viel Arbeit auf uns zugekommen ist – z.B. vor der 100-Jahr-Feier der Abteilung – der es aber auch verstanden hat, die „Feste zu feiern, wie sie fallen“;
oder der väterliche Freund, der mir am Anfang meiner Tätigkeit als Abteilungsvorstand so manches Mal über Situationen hinweggeholfen hat, in denen ich schon einmal daran gedacht habe, die „Flinte ins Korn zu werfen“.
Lieber Werner, in Zukunft ist es an uns, die „Ärmel hochzukrempeln“. Auf Deine Anwesenheit freuen wir uns und hoffen wir bei den gesellschaftlichen Anlässen der Abteilung.
Mag. Ulrike Stoiber-Postelmair
(Jahresbericht HTL Steyr 1999/00, Seite 30)
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webmaster/10.01.2001 |