HTL Steyr
goes Kosovo |
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Vom Himmel hoch, da komm ich her. Gemeint ist diesmal nicht das Christkind, aber Geschenke gibt’s allemal, diesmal für die technische Schule in Suva Reka. Und von oben kommt ein Herkules-Transporter des österreichischen Bundesheeres mit Paketen. Nicht in buntem Papier und mit goldenen Schleifchen, sondern flugtauglich und fest verschnürt. Immerhin sind fast 300kg, hauptsächlich Werkzeug und Installationsmaterial, zu überstellen.
Zur Erinnerung:
Die Fachschule der HTL Steyr hat im März dieses Jahres gemeinsam mit der CIMIC (Civil Mission in Cosovo) ein Projekt sehr erfolgreich abgeschlossen, welches zum Ziel hatte, einerseits die Verkabelung im EDV-Saal und andererseits die Stromversorgung (Hauptverteiler und Zählerkasten) im Gymnasium "Jeta e re" nicht nur zur Funktion, sondern auch auf den letzten Stand der Technik zu bringen. Details zum abgelaufenen Projekt sind nach wie vor über die Homepage zu finden.
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Im Zuge dieser Hilfsmaßnahmen wurden seinerseits im Kosovo Hoffnungen auf weitere Unterstützung geweckt. Und tatsächlich, die Begeisterung der damals mitgereisten 16 Schüler war so groß, dass sie im Rahmen einer Spendenaktion noch eine beträchtliche Summe für zusätzliches Hilfsmaterial sammeln konnten. Dieses Material wurde schließlich Ende November dem Österreichischen Bundesheer, vertreten durch Hauptmann Baloh, übergeben und bereits in den Kosovo transportiert.
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Funkelnagelneues Werkzeug für Suva Reka |
Die Verpacker arbeiten auf Hochtouren |
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Vielseitig: Elektroniker beim Tischlern |
Endlich fertig: Flugtaugliche Paletten |
Bleibt zu hoffen, dass die Bemühungen der mittlerweile ins Berufsleben entlassenen Fachschul-Elektroniker nicht umsonst waren. Dass das Material an seinen Bestimmungsort kommt, ist durch den Einsatz der KFOR gewährleistet, dass auch wirklich alles einer sinnvollen Verwendung zukommt, können wir aus der Ferne mit berechtigtem Optimismus nur annehmen. Vielleicht kann sich schon in absehbarer Zukunft ein Team der HTL Steyr davon überzeugen, dass die bisherige Hilfestellung bereits Früchte trägt und vor allem den Jugendlichen in Suva Reka neue Hoffnung gibt.
Franz Brunner
Für das Projekt-Team
| Kontaktperson: Franz Brunner | webmaster/29.02.2004 |