KOSOVO 2004
TAGESBERICHT 9.
MÄRZ
SAUKÄLTE
Die
ersten Schranken waren rasch gefallen, Ende des Vorgeplänkels. Gemeinsam mit
den kosovarischen Schülern wurden die Übungstafeln aufgebaut,
Unterrichtsmittel ausgeteilt und nach einer kurzen Vorstellung hatte das Bangen
ein Ende: UNTERRICHTSBEGINN, theoretische Einführung in die
Elektroinstallationstechnik stand auf der Tagesordnung.
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Wie bei den ganz Großen: Vor dem
Auftritt heißt’s zunächst Autogramme geben...... |
….. derweilen besprechen die
wichtigen Herren mit ebenso wichtiger Miene die Planung. |
Zu
Beginn war es wahrlich ein Tohowaboho, an dem viele mitwirken durften: mehr als
20 Schüler, 3 freundliche Mädchen mit ansatzweisen Deutschkenntnissen, 3
Lehrer der hiesigen Schule, ein Sprachmittler, viele Hände und Füße.
Lediglich der Projektleiter, der diese Komödie ja schon erwartet hatte, hielt
sich im Hintergrund und lachte sich ins Fäustchen: Da müsst ihr durch, Jungs.
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Wenn’s Lukas Großschartner
vorzeigt, sieht ja alles noch sehr einfach aus, ........ |
........doch nach zaghaftem Beginn
kamen auch die kosovarischen Schüler zu Erfolgserlebnissen. |
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Dem ersten Feuerwerkskörper folgten,
wahrscheinlich aus Solidarität, noch weitere... |
...... und Klaus Großwindhager zieht
mit Unschuldsmiene seine Opferbilanz. |
Zwischenzeitlich ging’s aber
auch in JETA E RE hoch her. Schwer bewaffnet mit seiner Lieblings-HILTI und mit
energischem Blick stürzte sich Edmund Irreiter ins Kampfgeschehen. Mit einer
derartigen Gegenwehr hatte er aber in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet.
Wer unseren Frontkämpfer allerdings kennt, weiß, wie der Verlierer heißt:
STAHLBETON
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Bruno Gruber stöbert mit Akribie und
Geduld allfälligen Murks auf ... |
...... während Edmund Irreiter seine
Nahkampferfahrung an Philipp weitergibt |
„Jetzt eine Krake sein und an
allen Ecken und Enden mithelfen können.“ So dürften wohl die stillen
Gedanken bei Bruno Gruber sein, wenn man ihn meist im Stechschritt von Baustelle
zu Baustelle eilen sieht. Dennoch, er lächelt meist, scheint sich also doch um
eine Form von Event-Urlaub zu handeln, vielleicht „X-treme Working for Middle
Aged“ ?
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Philipp Deinhofer und Johannes Vorderdörfler
zeigen den Soll-Ist-Vergleich beim Verteilerbau .... |
..und Roland Hanghofer rackert sich
mit Erwin Holub beim Kanalverlegen in der Höhenluft ab. |
Wer nun „Last Order“ übersieht,
muss noch dazulernen, denn pünktlichst um 22:30 Uhr fallen die Rollläden. ÄTSCH.
Trotz eines anstrengenden Arbeitstages findet Edi Irreiter aber noch zur
Schlafenszeit aufmunternde Worte für seinen Mitstreiter Bruno Gruber:
„Waunst morgen schwächelst,
beiß i di.“
Bruno bedankt sich artig für den Motivationsschub
Für das Projekt-Team
Franz Brunner / vom Balkan
| Kontaktperson: Franz Brunner | webmaster/23.03.2004 |