KOSOVO 2004 TAGESBERICHT 17. MÄRZ HOME
Tag 10 des Einsatzes. Letzter Tagesbericht. Und dieser wird nicht nur kürzer als die Berichte zuvor, auch die Ironie hält sich in Grenzen. Die Ereignisse überschlagen sich, die Abreise, ursprünglich für 11.00 vorgesehen, wird kurzfristig um eine Stunde vorverlegt. Die KFOR, in deren Obhut wir uns nach wie vor sehr sicher fühlen, möchte für die HTL-Truppe jegliches Risiko ausschließen und allfällige Demonstrationen großräumig umfahren.
Kurz vor der Abfahrt mit einem SWISSCOY-gesteuerten Bus übergab uns Major Bauer, der leitende CIMIC-Offizier, im Beisein des „Batlonas“ (siehe Bericht 9) die eigens für uns gestalteten Urkunden, Dank und Anerkennung wurde jedem einzelnen Projekt-Mitarbeiter ausgesprochen. Und dann ging’s ab Richtung Pristana, Richtung Flughafen. Und tatsächlich, wir können die Hauptroute fahren, ohne auch nur einen Hinweis auf Probleme zu erblicken. Die Sensibilität der KFOR garantiert unsere Sicherheit.
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Am frühen Morgen ist auch der Rest an Material und Werkzeug flugtauglich verpackt , ....... |
...... dieser Herr, der abzuheben drohte, wird allerdings dann unverschnürt reisen müssen. |
Bruno Gruber schläft nach vollbrachter Tat sichtlich ausgezeichnet, um ihn allerdings vor dem Abheben zu bewahren, wird er vorsichtshalber fluguntauglich verzurrt.
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Ein letzter frühmorgendlicher Besuch im Wasch- und Sanitär-Container ..... |
....... und dann noch bewegende Szenen, wenn der Abschied vom Frühstücksbuffet ansteht. |
Wir haben ihn liebgewonnen, den Österreicher-Hof. Trotzdem das Atmen und Sehen in den Räumlichkeiten dieses Etablissements massiv erschwert wird (100 Raucher a’ gleichzeitig zwei Glimmstengel vernichtend = Sauerstoffgehalt der Atemluft gegen 0%), finden sich doch immer wieder genug Verrückte, die hier Diskussionen führen und den Tag ausklingen lassen.
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Schweren Herzens trennen wir uns vom Österreicher-Hof, hier frontseitig zu sehen, .... |
...... besagter Hof hat aber auch auf der Rückseite, dem Gastgarten, einiges zu bieten. |
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10.00: Der "Batlona" = Bataillonskommandant verabschiedet hier Georg Auer mit Urkunde..... |
.... und kurz darauf geht’s über die Road Duck gottseidank zum Flughafen in Pristina. |
Nach der feierlichen Verabschiedung durch den Kommandanten ging’s über die „Road Duck“ zum Flughafen von Pristina. Warum der Name ? Böse Zungen behaupten, dass es Soldaten gäbe, vor allem amerikanische, die des Lesens und Schreibens nicht oder nur unzureichend mächtig wären. Vielleicht nur ein Gerücht, aber immerhin sagt ein Bild mehr als tausend Worte.
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Lukas & Co. vertreiben sich die Zeit mit Fußball. Warten muss gelernt sein..... |
...aber man ist ja lernfähig. Harald, Roland und Markus warten auf ihre Weise. |
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This is the very last call and the very last foto. Kosovo, we had a great time, … |
.......und dann strampeln sich die Hercules-Piloten im Cockpit für unsere Sicherheit ab. |
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Die Kosovo-Helden der 4E geben sich beim Rückflug wenig heldenhaft, sie schwächeln. |
19.00, Steyr hat uns wieder: Und die Jung-Schotts strahlen ihren Dad um die Wette an. |
Endlich wieder vertraute Umgebung, wir vermissen die vielen Plastiksackerl und Plastikflaschen, fast kitschig sauber ist es hier.
Liebe Eltern, seid stolz auf eure Buben, sie haben vorbildlichen Einsatz gezeigt und Österreich wie auch die HTL Steyr würdig vertreten. Reich an Erfahrung und Gewicht werden sie auch die verbleibenden Wochen bis zur Abschlussprüfung überstehen. Sollte der Einsatz für diese letzten Prüfungen ähnlich groß sein, so werden sie auch diese Hürde nehmen.
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Für das Projekt-Team
Franz Brunner / wieder in Steyr
| Kontaktperson: Franz Brunner | webmaster/23.03.2004 |