KOSOVO 2004 SCHLUSSFEIER 22. APRIL OVER AND OUT
Wer meint, dass mit der Landung des Hercules-Transporters in Linz am 17. März alles erledigt war, irrt gewaltig. Vieles war noch nachzuarbeiten, nachzubestellen und zu berichten. Und auch am Abend der Schlussfeier liefen die Vorbereitungen bis zur letzten Minute auf Hochtouren, immerhin hatte sich eine hochrangige Gästeschar angekündigt. Und tatsächlich, die Bedeutung des Projektes Kosovo2004 mit ihrem Besuch würdigend, waren sie auch gekommen. Verteidigungsminister Günther Platter samt Gefolge, Bürgermeister David Forstenlechner, der Präsident des Landeschulrates, Friedrich Enzenhofer und auch Landesschulinspektor Werner Tippelt. Sie alle und noch mehr Ehrengäste sowie Vertreter der Sponsoren konnte Dir. Franz Reithuber an diesem Abend zur Freude des Projektteams und auch zur Freude der zahlreichen interessierten Gäste begrüßen. Worauf alle mit Neugier und Hingabe warteten, war kein Geheimnis: Mehr über den Projektverlauf zu erfahren, und dies am besten mit beeindruckenden Bildern. Alle warteten gespannt auf die Dokumentation des Einsatzes und wurden wahrlich nicht enttäuscht.
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Nicht nur am Hover-Craft hatte Minister Platter alles fest im Griff, ……. |
...... auch am Rednerpult zeigte er eine sichere Mischung aus Sympathie und Professionalität. |
Die Gebrüder Schott waren allesamt vertreten, um die Premiere des RTV-Berichtes des diesjährigen Kosovo-Einsatzes zu erleben. Wolfgang Schott, davon konnten sich alle über-zeugen, hatte wieder ganze Arbeit geleistet und die 10-tägige Reise der Fachschulab-schlussklasse 4E mit eindrucksvollen Bildern dokumentiert. 64 packende und einfühlsame Minuten, an deren Ende auch die nicht mitgereisten Schott-Brüder mit allen Gästen einer Meinung waren: Hier finden ein großartiges Projekt und eine nicht minder großartige Reportage die verdiente Würdigung.
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Viele gut gelaunte Gäste gaben der Veranstaltung einen netten Rahmen …... |
....... auch Dir. Reithuber sowie Bürgermeister samt Stellvertreter waren guter Stimmung. |
Viele Ehrengäste nahmen die Gelegenheit wahr, einige anerkennende Worte an das Projekt-team sowie die unterstützenden Organisationen und Firmen zu richten. Wiederholt wurde die Hoffnung ausgesprochen, dass diese Art von Hilfeleistung ihre Fortsetzung findet.
Auch die Hauptakteure des Kosovo-Einsatzes, die Schüler der 4E-Abschlussklasse und deren Begleiter, kamen zu Wort und so präsentierten Alex Angerer und Philipp Deinhofer als Vertreter der Klasse die Impressionen der Schüler. Baustellenkommandant Bruno Gruber tat dieses aus Sicht der Begleitlehrer und vergaß dabei auch nicht, dem gesamten Lehrerteam der HTL Steyr für dessen Unterstützung und Verständnis zu danken.
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Ministerialrat Dr. Link ist von der Projektidee zutiefst überzeugt und voll des Lobes …. |
...... und im Namen der Klasse bestätigt auch Alex Angerer die Sinnhaftigkeit. |
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Schwester Johanna Schwab, ein „Wirbelwind" im Kosovo, fühlte sich sichtlich wohl in Steyr. |
Herr Brandl erläuterte als Vertreter des Hauptsponsors seine Beweggründe zur Hilfe. |
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Zu guter Letzt präsentierte Bruno Gruber auch die Impressionen des Lehrerteams .... |
...und Frau Gruber wurde ob ihrer Entbehrungen mit einem Blumenstrauß belohnt. |
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Die Küche der HUAK Enns sorgte mit Bravour für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste. |
Geschafft. Wolfgang Schott kann mit berechtigtem Stolz über sein gelungenes Werk berichten. |
So interessant und beeindruckend der offizielle Teil des Abends auch war, langsam aber sicher stellte sich bei der Gästeschar das verständliche Verlangen nach niedrigeren Tempe-raturen im Festsaal, nach mehr Sauerstoff, vorrangig wahrscheinlich nach Speis und Trank ein. Und auch hier konnte geholfen werden.
Die Küche der Heeresunteroffiziersakademie Enns, kurz HUAK, zeigte, dass die Haubenver-pflegung im Camp Casablanca kein Einzelfall ist und das Bundesheer auch in der Heimat Gaumenfreuden auf den Tisch zaubern kann. Schwer arbeitende Soldaten, Projektmit-arbeiter und Gäste haben sich diese Überraschung offensichtlich auch verdient, ein herzlicher Dank an die Verantwortlichen in Enns.
Noch lange dauerten die Gespräche, die persönliche Berichterstattung und die Schilderung von abenteuerlichen Zwischenfällen, die Zensur war spätestens ab diesem Zeitpunkt auf-gehoben. Und aufgehoben waren sie auch wieder wohlbehalten zu Hause, die Lehrer und Schüler der Fachschule für Elektronik. Ein wohl einmaliges Erlebnis wird auch durch diese abschließenden Plaudereien noch lange im Gedächtnis bleiben. Danke, dass wir dabei sein durften.
Mit Stein vom Herzen
Für das Projektteam
F. Brunner / wieder in Steyr
| Kontaktperson: Franz Brunner | webmaster/24.05.2004 |